Leland Bobbé

Jeder ist wohl schon einmal einer Drag-Queen begegnet und war vielleicht irritiert, verwundert oder auch begeistert. Für mich sind solche Begegnungen ein Erlebnis. Diese Männer, die durch ihre Stilisierung zu Kunstobjekten mehr Mut beweisen als Max und Maria Mustermann, fallen mit ihrem extremen Make-up, ihren Perrücken und ihrer extravaganten Kleidung auf. Sie fallen auf in einer Welt, die darauf bedacht ist, nicht aufzufallen.

Zufällig stieß ich heute bei der Süddeutschen Zeitung auf die Bilderserie Half-Drags des amerikanischen Fotographen Leland Bobbé. Diese Reihe von Photographien, die die Drag-Queens teils als Drag-Queens, teils als „normale“ Männer zeigt, zeugt von außerordentlicher Sensibilität und einer – für mich – erstaunlichen Schönheit. Bobbé schafft es, die Künstlerinnen, die sich z.B. „Maddelyn Hatter“ oder „Azraea“ nennen, in dem Zwispalt zu zeigen, in dem sie sich befinden: sie sind zwischen Kunst und Realität gefangen. Dieser Blick hinter die „Kulissen“ eines menschlichen Kunstwerks ist unheimlich spannend und faszinierend.

Ich kann jedem empfehlen, sich diese Bildergalerie anzusehen und sich sein eigenes Urteil zu bilden!

Wer mehr über Leland Bobbé erfahren möchte, tut dies am besten auf seiner Blogseite.

Einen schönen Abend noch, auf bald,

Ihre/Eure Allics

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s