Schrottreif

Hallo!

„Es gibt solche und solche Tage.“ Diesen Satz kennen wohl viele von Ihnen/Euch, liebe Leser, aus dem Munde von Freunden und Bekannten, wenn der Tag doch nicht ganz so schön ist, wie man ihn sich wünschen würde.

Solche Tage sind die Tage, die einen richtig herunter ziehen. Jedes Fitzelchen, das schön ist, übersehen wir dann, alles, was gut ist, wird klein geredet. Wir denken über dieses und jenes nach, grübeln uns fast zu Tode und blasen Trübsinn nach allen Seiten.

Heute ist so ein Tag. Denke ich darüber nach, dann wird mir mulmig. Alles, was ich gesagt habe, überprüfe ich doppelt und dreifach, überlege, wie meine Worte auf meine Umwelt wirken, was ich damit anrichte. Doch je länger ich darüber sinniere und fast in Verzweiflung ertrinke, desto schlimmer wird es.
Was in der einen Minute gold richtig erschien, erscheint nunmehr brachial und unnötig. Oder täusche ich mich? Selbstzweifel sind weiß Gott kein guter Ratgeber in solchen Situationen – aber ohne sie wäre ich wohl kaum in dieser Situation.

Ich fühle mich „schrottreif“, weil ich Angst habe, das ungewollt wegzuwerfen, was mir am liebsten, am wichtigsten ist. Worauf ich meine Zukunft gründen will und worauf bereits ein ordentliches Fundament aufgebaut wurde: Das WIR.

Jeder, der dieses Gefühl, das ich beschrieb kennt, weiß, dass das Tal irgendwann durchschritten ist und man gestärkt in die Berge emporsteigt…

Auf bald,
Ihre/Eure zu tiefst nachdenkliche Allics

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