Bücher für die Ewigkeit?

Hallo!

Es ist schon eine Weile her, dass ich mich dem Thema „Bücher“ gewidmet habe… Heute ist es wieder so weit: Durch eingehendes Amazon-Gestöbere bin ich auf Bücher gestoßen, die ich immer und immer wieder lesen könnte – und auch tue!

Diese Bücher, mit denen man ganz spezielle Dinge verbindet, sind rar und nicht jedes Jahr ist unter all den Büchern, die ich verschlinge, solch eines dabei, das mir unter die Haut geht, das ich gerne mit mir herumtrage und am liebsten als, etwas prosaisch gesagt, Teil meiner selbst begreifen wollte.

Hier nun also eine klitzekleine Auswahl:

Paolo Coelho – Veronika beschließt zu sterben
Was ist dramatischer, was dichter und intensiver als dieser Roman, den ich getrost als den Roman meiner Jugend bezeichnen würde? Er besitzt alles, was ein junges Mädchen fasziniert: Tod und Liebe, Schmerz und Melancholie, überbordende Lebensfreude und ist vor allem: Unberechenbar.

Jane Austen – Überredung
Ein Mädchen-Klassiker. Und dennoch nicht so berühmt wie die anderen Romane Jane Austens. Ein Fehler, denn dieser unscheinbare Band hat es in sich! Er plätschert vor sich hin – doch halt! Was war da noch mal in dem Gespräch zwischen Anne und…?

Jostein Gaarder – Das Orangenmädchen
Es ist Sommer, die Luft schwül und die örtliche Bücherei ist leer… Ich wandere umher, greife dieses und jenes Buch, eines dicker als das andere… Doch es ist dieses kleine Buch, das mich in diesem Sommer fesselte und in seinen Bann zog. Wen wundert’s?

Stefan Zweig – Die Schachnovelle
Schulen sagt man ja nach, dass sie einen für’s Leben prägen (können). Weniger sagt man das den ungeliebten Schullektüren nach. Zu unrecht. Sie können! Und wie! Das Drama des Exilanten Stefan Zweig, der das Exil als Fluch begriff, erschüttert bis aufs Mark.  Kein anderer Schriftsteller markiert das Ende des langen 19.Jahrhunderts so wie Zweig…

Gotthold Ephraim Lessing – Nathan der Weise
Zum Schluss die Parabel schlechthin. Eine Parabel über Rationalismus, Weltoffenheit, Besonnenheit, Gerechtigkeit… und dennoch ist es nicht utopisch oder idealistisch, sondern „einfach“ eine Anleitung für uns, die wir uns das Leben gegenseitig schwer machen.

Und Sie/Ihr, liebe Leser? Welche Bücher haben Sie/Euch geprägt? Ist es leicht, diese Frage zu beantworten? Ich denke nicht. Aber spannend ist sie allemal!

Auf bald,
Ihre/Eure Allics

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