Time hurts

Hallo!

Es gab einmal, vor nicht allzu vielen Jahren ein Lied mit dem Titel „Love hurts“. Ja, die tut wohl auch weh. Aber die Zeit noch vielmehr. Das zumindest war meine Feststellung, als ich gestern Abend auf meinem USB-Stick längst verschollen geglaubte Bilder wiederfand.

Zunächst war da die Freude, die Bilder, die Teil meiner Erinnerungen sind, gefunden zu haben. Begeistert fing ich an in diesen herumzustöbern, voller Enthusiasmus durchwühlte ich die Ordner, die so viele Bilder aus Brüssel, Berlin, New York oder Südtirol enthielten.
Doch nach dem ersten Ordner machte sich ein ziemlich ungutes Gefühl in mir breit und stimmte mich doch sehr traurig.

Es ist klar, dass wir nicht jünger werden, dass Freundschaften entstehen und wieder vergehen, dass Erinnerungen eben nur Erinnerungen sind und dass wir im Laufe der Zeit eine gewisse Unbeschwertheit, ja (kindliche) Unschuld verlieren. Leider. Mich hat dies gestern sehr schockiert, diese Entwicklung unmittelbar vor Augen zu haben, zu sehen, wie scheinbar unzertrennliche Freundinnen sich nunmehr neutral gegenüberstehen, zu sehen, wie „einfache“ Gebäude mich in Wut und bodenlose Enttäuschung stürzen können, wir wir uns verändert haben: Die Haare nicht mehr rot, sondern naturbelassen, die Haare statt kurz wieder schulterlang, das ein oder andere Kilo verloren, den Glanz in den Augen wiederentdeckt und doch verloren.

Ja, time hurts. Ja, Bilder haben eine ungeheure Kraft über uns. Ja, wir können die Vergangenheit nicht ändern. Aber die Zukunft.

 

Auf bald,
Ihre/Eure Allics

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