Arrivederci!

Terrarum dea gentiumque Roma,cui par est nihil et nihil secundum (…)

Martial, Epigramme 12,8,1

Hallo,

ja, es ist wieder so weit: Allics fährt gen Urlaub. Und unschwer am Titel zu erkennen, nach Bella Italia. Sollte beim ein oder anderen Leser die Frage sich auf tun: Wie, schon wieder Italien? Dann muss ich sagen, ja, schon wieder (hier geht’s zum Reisebericht).

Diesmal geht es aber nicht in die Toskana, sondern in meine „große Liebe“, Rom. Eine Woche in der ewigen Stadt… Oft war ich schon dort und sah St. Peter, St. Maria Maggiore (samt Schneekanonen), St. Maria in Cosmedin, den Lateran, S. Paolo fuori le Mure, San Anselmo und wie die Pilgerkirchen so alle heißen. Aber – was reizt mich an einer Stadt, die laut, chaotisch, wahnsinnig stickig und überhaupt total veraltet ist? Der Charme? Die Kirchen? Die Italiener? Die Schuhgeschäfte?

Nein… Rom ist eine Stadt, die nicht zu begreifen ist und zu viele Facetten hat. Meine liebste Facette ist das Rom des 19. Jahrhunderts. Das Rom der Literaten (ja, Goethe und so…), der Bonvivants, die das Café Greco an der Spanischen Treppe bevölkerten, und ja, auch der Kleriker, die lautstark debattierend in den kleinen Birrerie (mit Bier und Sauerkraut) oder Bars saßen. Mein Rom ist immernoch eine Reise wert, ja immer wieder.

Sicher, es wird wieder ermüdend sein, Stunden in irgendwelche Schlangen zu stehen, am besten bei brütender Hitze (aber der Wetterbericht scheint human), das Geschrei von irgendwelche römischen Matronen, die sich quer über die Straße hinweg den neuesten Klatsch mitteilen, zu ertragen und zuschauen zu müssen, wie kleine Diebe nicht nur Touristen am Bahnhof die Geldbörsen leer räumen. Und dennoch überwiegt die Freude bei weitem. Einfach, weil Rom abseits der Touristenströme Erholung sein kann. Abseits von Lateran, Kapitol und Petersplatz ist Rom ruhiger, als man denkt, schöner, als man es sich vorstellt, und beschaulicher, als man erwartet.

 

In diesem Sinne verabschiede ich mich für eine kleine Zeit und berichte nach meiner Rückkehr ausführlich über meine Erlebniss in bella Roma.

Auf bald,
Ihre/Eure Allics

 

 

P.S.: Natürlich nehme ich auch Lektüre mit – und was wohl: Goethes Italienische Reise…;-)

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