Hallo,

es tut mir Leid, aber der Reisebericht muss doch noch einmal verschoben werden, weil: Erlebnisse eines Bruce Springsteen-Konzerts müssen einfach erzählt werden😉

Wie kam’s überhaupt so weit, dass es mich auf dieses Konzert verschlug? „Interessiert Dich das?“ „Was?“ „Ein Bruce Springsteen-Konzert. Wollen wir da hin?“ „Wie jetzt? Ja klar!!“ „Gut. Gebucht.“ So ähnlich jedenfalls lief es ab und, auch wenn ich ehrlich gesagt kaum Lieder von The Boss kenne, es hat sich wirklich gelohnt. Trotz Regengüssen, jetzt triefender Nase und auch sonst eher Freiluft-Konzert-abträglichen Bedingungen.😉

Aber von vorne. Das Konzert begann um 19.00Uhr im fast ausverkauften Olympiastadion in München. Einziges Problem: Das Wetter. Hatten wir uns zuvor noch dafür entschieden, dass man keine Decke und auch keine Regenschutzhosen brauchte, so erwies es sich als… unangenehm, nicht zumindest eine Decke zu haben, es war einfach unschön windig und ziemlich verregnet. Springsteen fuhr mit Viertelstündiger Verspätung in großen, schwarzen Büsschen vor. Was einigen als unbedingtes Muss in Sachen Coolness erschien, erschien mir als pure Verschwendung. Aber gut.

Das Konzert begann und ich musste doch etwas grinsen, denn er begann nicht mit einem seiner eigenen Stücke, sondern mit Creedence Clearwater Revicals „Who’ll stop the rain“. Wenn das nicht Understatement ist… Generell spielte Springsteen an diesem Abend recht viele Lieder, die nicht aus seiner Feder stammen und überraschte mich dadurch. Der Boss schaffte es, trotz Regen, eine wirklich gute Show abzuliefern, auch dadurch, dass er immer wieder Kinder und Frauen (keine Männer!) und sogar ein nettes Trio (zwei Mädels, ein Junge) auf die Bühne hohlte und „Waitin‘ for a sunny day“ singen ließ… Kein Wunder, dass selbst die Ränge irgendwann tanzten (oder lag das nur am schlechte Wetter um sich warm zu halten?). Schade war allerdings bei aller Lobhudelei, dass die Tonabmischung, wie bei so ziemlich jedem Konzert, nicht sonderlich gut war: Aber OK, was erwartet man auch von einem Stadion-Konzert?

In jedem Fall war es ein Konzert, dass bei mir unter „Es war eiskalt, aber doch irgendwie gut, obwohl ich nicht so viel kannte“ abgespeichert werden wird. Der etwas höhere Preis von 77€ geht auch in Ordnung, denn dafür erhielt man fast vier Stunden Musik satt und einen Bruce Springsteen, dem es sichtlich Spaß machte, groß aufzuspielen…

So, der Reisebericht kommt noch, keine Sorge😉
Auf bald,
Ihre/Eure Allics

P.S.: Das Video ist Pay Me My Money Back

Einmal Bruce Springsteen und zurück

Ein Gedanke zu “Einmal Bruce Springsteen und zurück

  1. Pingback: Can you feel the spirit? | yourenotme

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