Kino, Musik und das Leben

Hallo,

cuncta fluunt – diese Weisheit aus Ovids Metamorphosen begleitet jeden von uns alltäglich. Heute so, morgen so, heute hier, morgen dort. Immer und überall bewegt sich etwas, Türen öffnen sich und andere schließen sich. Da weiß man manchmal gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Ich auch nicht. So viele Eindrücke scheinen über mir einzubrechen, dass es etwas Zeit braucht, all diese zu ordnen und zu, pardon, verdauen.

Letzte Woche besuchte ich gemeinsam mit Anhang (Entschuldige, Andra!😉 ) ein wundervolles Zaz-Konzert auf dem Münchner Tollwood. Wer dieses ökologische-multi-culti Festival nicht kennt, der sei auf die Webseite verwiesen und dem sei dieses Festival mit seinen Kleinkunstbühnen, dem großen Musikzelt, aber v.a. der gemütlichen Stimmung ans Herz gelegt – und *hier* geht’s zur Seite.
Doch zurück zum Konzert. Wie bereits letzte Woche versprochen, wollte ich eine kleine Nachkritik zu diesem kleinen, aber feinen Konzert schreiben, was auf Grund vielerlei Umstände nicht klappte. Jedoch bleibt festzuhalten, dass Zaz-Konzerte mehr als nur ein bisschen zu empfehlen sind. Zaz ist eine Künstlerin, die wirklich Musik macht, die aus dem tiefsten Herzen kommt, die musikalisch erste Sahne ist und deren Band unfassbar gut aufeinander abgestimmt ist und nicht zu letzt durch ihre Vielfältigkeit (jeder konnte etwa drei Instrumente spielen) oder durch ihren Gesag besticht.

Daneben spielten Kinofilme eine größere Rolle in den letzten Wochen. Papadopolous & Sons (hier geht’s zur IMDB) ist ein kurzweiliger Film über Self-Made Griechen in Großbritannien, die über die Finanzkrise stolpern – sehenswert, aber unbedingt auf Englisch ansehen, sonst ist der Witz dahin!
Als zweiter Film stand The Place beyond The Pines auf dem Programm. Nur so viel: Amerikanische Roadmovies sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Zu viel Psycho, zu düster, zu frustrierend. Aber halt – ist das nicht der Film, der allseits so gelobt wurde? Ja, genau der. Wer anstrengend-bemühte Filme mag, die nicht wirklich neu sind und trotz ihres Independend-Status‘ seltsam klischee-beladen sind, der möge sich diesen ansehen.
Als dritter und vorläufig letzter Film stand Die Unfassbaren – Now You See Me auf dem Programm. Mhm… manche sagen „Worst film ever“, manche (wie z.B. die SZ-Feuilltonisten) schwärmen in den höchsten Tönen von ihm. Mein Urteil beläuft sich auf ein: Nicht schlecht, viele unerwartetere Wendungen, durchaus unterhaltend, aber schlussendlich unfertig-fertig.

 

Und sonst? Sonst treibt mich das Leben… heute hier, morgen dort. Wer weiß schon, wo ich morgen sein werde?

 

Auf bald,
Ihre/Eure Allics

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