Ohne Worte

Manchmal ist eine Schreibblockade für die Leser ein Segen, das wollen wir nicht vergessen.

Marcel Reich-Ranicki

 

 

Hallo,

heute kann ich nicht anders, als Marcel Reich-Ranicki zu zitieren. Warum steht außer Frage…

Wie wohl so viele habe auch ich mein ganz persönliches „Reich-Ranicki-Erlebnis“, das mich der Hochkultur, bzw. der Weltliteratur näher brachte: Es war vor etwa zehn Jahren, als eine wirklich letzte Sendung des Literarischen Quartetts im ZDF lief. Anlass war der 200. Todestags Schiller. Streitthema war Schillers Kabale und Liebe. Wie gefesselt und doch bodenlos gelangweilt saß ich, die mich Weltliteratur so gar nicht interessierte, vorm Fernseher… die Streitbarkeit der vier, allen voran Reich-Ranickis und Karaseck, beeindruckte mich schwer – von der Profundität einmal ganz abgesehen.
Und was machte ich? Ich schnappte mir den dicken, schweren Schinken „Gesammelte Werke“ und suchte, bis ich Kabale und Liebe fand und verschlang. Von vorne bis hinten, von der ersten bis zur letzten Zeile. Selten habe ich auf Grund eines Streitgesprächs ein Buch so gelesen wie dieses, welches sich mir auch, bzw.: vor allem wegen Marcel Reich-Ranicki eingeprägt hat.

Fazit: Was soll ich sagen? Ich verbleibe ohne Worte.

 

Auf bald,
Ihre/Eure Allics

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